Andrea Löffler www.andrealoeffler.com

Wer weiß… Eine chinesische Weiheitsgeschichte

…wofür das, was du erlebst gut ist?

Eine chinesische Weisheitsgeschichte erzählt von einem Bauern, der nur ein einziges, altes Pferd für die Feldarbeit hatte.

Eines Tages entfloh das Pferd in die Berge.

Als daraufhin alle Nachbarn des Bauern Pech bedauerten, antwortete der Bauer:

„Pech? Glück? Wer weiß?“

Eine Woche später kehrte das Pferd mit einer Herde Wildpferde aus den Bergen zurück, und diesmal gratulierten die Nachbarn dem Bauern zu seinem Glück.

Seine Antwort:

„Glück? Pech? Wer weiß?“

Als der Sohn versuchte, eines der Wildpferde zu zähmen, fiel er vom Rücken des Pferdes und brach sich ein Bein. Jeder hielt das für großes Pech. Nicht jedoch der Bauer, der nur sagte:

„Pech? Glück? Wer weiß?“

Ein paar Wochen später marschierte die Armee des Kaisers ins Dorf und zog jeden tauglichen jungen Mann zum Kriegsdienst ein. Als sie den Bauernsohn mit seinem gebrochenen Bein sahen, ließen sie ihn zurück.

Hat dir diese chinesische Weisheitsgeschichte gefallen?

Geschichten sind manchmal hilfreich und unterstützend, um das eigene Leben besser zu verstehen. Sie können eine Brücke sein, die eigenen Lebensumstände besser zu begreifen.

Ich benutze gerne solche Geschichten als Brückenbauer.

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Kannst du diese Geschichte auf Geschichten in deinem Leben übertragen?

Schreib mir gerne dazu.

Wie geht es dir mit dieser Geschichte?

Ich bin sehr gespannt!

Alles Liebe

Andrea

10 Gedanken zu “Wer weiß… Eine chinesische Weiheitsgeschichte

  1. Claudia Murdoch

    Liebe Andrea,
    auch wenn ich die Geschichte bereits kannte, so war es heute für mich ein riesengroßer „Fingerzeig“ , Sie von Dir zu erhalten.

    Schon seit mehreren Wochen sagen mein Körper, mein Geist sowie die Seele (bzw.sie rufen vielmehr eindringlich und laut in mir) dass ich mein derzeitiges Tätigkeitsfeld nicht mehr weiter ausüben kann, da es mich auf allen Ebenen krank macht.Nach einer heftigen Dienstbesprechung gestern Nachmittag und einer schlaflosen Nacht mit Kurzatmigkeit und andren Symptomen ist mein Punkt erreicht….Ich suche heute das Gespräch mit meiner Chefin und sage ihr, dass ich die Abteilung verlassen werde.
    Im Anschluss daran lasse ich mich heute krankschreiben um wieder zu mir zu kommen und klarer sehen zu können.

    In diesem Moment fühle ich mich wie der Bauer.“Glück oder Pech“ wer weiß?
    Erst einmal fühlt es sich wie der einzig noch übrige Weg an und ich bete dafür, dass sich der nun folgende Weg mit jedem einzelnen Schritt unter meinen Füßen offenbart.
    Zwar begleiten mich jede Menge Angst und Ungewissheit, doch Krankheit ist keinen Option….

    Ganz liebe Grüße, Claudia

    1. Andrea

      Liebe Claudia,
      das ist ein großer Schritt, den du für dich wagst. Und wie gut, dass du ihn gehen willst…für dich! Ich wünsche dir von Herzen, dass es leichter wird, als du es dir gerade vorstellen kannst und dass Ungewissheit und Angst sich in Gewissheit und Mut wandeln können, so dass es dir bald wieder gut geht. Alles Liebe für dich!

  2. Simone

    Hallo Andrea,

    Eine wunderbare und so wahre Geschichte. Bitte mehr davon!

    Ich bin immer wieder begeistert von deiner liebevoll gestalteten Webseite.

    Freue mich auf die nächste Mitteilung von dir

    Herzliche Grüße Simone

    1. Andrea

      Hallo Simone,
      wie wunderbar. Vielen Dank! Und na klar, mehr kommt….zu seiner Zeit!
      Alles Liebe
      Andrea

  3. Martina Belling

    Liebe Andrea, ich kannte diese Geschichte zwar schon, hatte sie aber (leider) schon wieder vergessen. Ich liebe diese Geschichte, da sie wunderbar verdeutlicht, dass ich persönlich sowieso glaube, aber vielen Menschen nicht klar ist: ALLES hat seinen Sinn – man erkennt diesen Sinn nur manchmal erst viel, viel später…
    Ganz herzliche Grüße 💕 von Martina

    1. Andrea

      Liebe Martina,
      ja, das ist oft so, dass wir das Geschenk oder den Sinn erst viel später entdecken.
      Und manchmal ist es einfach auch sehr schwer den Sinn hinter etwas zu erkennen.
      Ganz herzliche Grüße an dich zurück.
      Andrea

  4. heilerausbildung

    Liebe Andrea,
    die Geschichte ist mir bekannt gewesen, und es war schön, mich daran zu erinnern. Diese Haltung sollten wir uns mehr zu eigen machen. Manchmal brauche ich länger, mir das (wieder) in s Bewusstsein zu rufen. Aber im Nachhinien hat es sich immer bestätigt, dass alles, genau so, wie es passiert ist, auch richtig und gut war. Ich gehe davon stets in meinem Leben aus. Auch, wenn es nicht offensichtlich ein „gutes“ Resultat gab wie in dieser Geschichte, ist das Gute oder Sinnvolle dann in der Lektion dahinter enthalten. Wie viel würden wir uns weiter entwickeln, wenn alles immer nur glücklich wäre, wir also an unsere Themen nicht heran kommen durch die Trigger im Außen? Liebe Grüße von Caro

    1. Andrea

      Liebe Caro,
      ja, es braucht immer wieder mal eine Erinnerung, um zu dieser Haltung zurückzukommen. Und wie schön, dass du das so empfunden hast: als eine schöne Erinnerung. Alles Liebe für dich. Andrea

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